Serverinfos für verschiedene E-Mailkonten [Posteingang-/ausgang | Port] (Sammlung)

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Wer kennt das nicht: Mal eben schnell die E-Mailadresse einrichten – aber wie waren noch die Servernamen und Portnummern?! Inzwischen verfügen gute E-Mailprogramme, wie Outlook und Thunderbird, über eine automatische Erkennung für die korrekten Servereinstellungen. Aus den verschiedensten Gründen, werden häufig dennoch falsche Konfigdaten ausgelesen.

 

Also muss man sich doch wieder durch die Hilfeseiten des E-Mailanbieters wühlen. Es gibt nicht wenige Anbieter, welche die Servernamen sowie die zugehörigen Portangaben, irgendwo im Nirgendwo ihres Hilfebereichs vergraben zu haben scheinen (als seien es die unwichtigsten Informationen überhaupt).

 

Insbesondere, wenn du E-Mailkonten bei verschiedenen Anbietern hast, wird die Suche nach den richtigen Serverinformationen schnell sehr lästig.

 

Die folgenden Tabellen sollen dir dabei helfen schnell und übersichtlich alle notwendigen Informationen für deine Posteingangs- & Postausgangsserver parat zu haben, um E-Mails via IMAP und SMTP (z.B. über Outlook oder Thunderbird) zu verwalten.

 

 


Springe hier zu den Serverdaten für E-Mailadressen von:


 

 

  Wofür stehen die Abkürzungen?!


IMAP = Internet Message Access Protocol
POP = Post Office Protocol (POP3 steht schlicht für die Version 3, des Post Office Protokolls)
SMTP = Simple Mail Transfer Protocol
TLS = Transport Layer Security
SSL = Secure Sockets Layer

 

 

Zum Abruf von E-Mails, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Viele Anbieter (und auch der Autor dieses Artikels), empfehlen die Verwendung des IMAP-Protokolls. Der Grund hierfür ist, dass via IMAP die synchrone E-Mailverwaltung zwischen verschiedenen Endgeräten möglicht ist (etwas, dass mit POP3 so nicht geht).

Der Vollständigkeit halber sei aber auch erwähnt, dass bei der Nutzung von IMAP alle E-Mails nicht nur auf dem Endgerät liegen, auf welchem das E-Mailprogramm ausgeführt wird - sondern immer auch auf dem Mailserver. Im Fall von POP3, werden (je nach Einstellung!) die E-Mails, nach erfolgreichem Abruf, vom Server gelöscht - und können somit eventuellen Cyberangriffen auf den E-Mailserver, nicht mehr zum Opfer fallen.

 

Leider weisen manche Anbieter auch immer noch Serverdaten aus, um E-Mails über eine unverschlüsselte Internetverbindung abzurufen, bzw. zu versenden (obwohl ihre Server die sichere Verbindungsart ermöglichen). Normale Anwender werden hierdurch schnell in die Irre geführt und nutzen dann die unverschlüsselte Übertragungsvariante.

 

Um dieses Sicherheitsrisiko gar nicht erst aufkommen zu lassen, werden die folgenden Tabellen ausschließlich Serverinformationen auflisten, mit denen eine verschlüsselte, sichere Verbindung hergestellt werden kann!

 

Sind in den Übersichtstabellen Portnummern fett markiert, so handelt es sich bei diesen Ports um die vom Anbieter Favorisierten Verbindungswege. Obwohl es sich sowohl bei SSL, als auch bei TLS/STARTTLS, um verschlüsselte Übertragungswege handelt, sollte SSL der Vorzug gegeben werden. Warum dies so ist, kannst du im Artikel "SMTP, POP3 und IMAP", von www.privacy-handbuch.de oder im Wikipedia-Artikel "STARTTLS" nachlesen.

Versuche daher zuerst eine Verbindung über die folgend genannten SSL-Ports herzustellen - erst wenn dies scheitert, nutze die alternativen Porteinstellungen!

 

 

 

 

 

1&1

 

  Serverdaten


Post- EINgangsserver
(IMAP, ggf. POP)
Post- AUSgangsserver
(SMTP)
Server-
bezeichnung

imap.1und1.de

(pop.1und1.de)

smtp.1und1.de
SSL- Ports
(nach Möglichkeit bevorzugen)

993

(995)

465
Alternative Ports
(TLS/STARTTLS)
143  587
Authentifizierung? aktivieren
Benutzername Vollständige E-Mailadresse verwenden
Passwort Gemäß Vergabe im 1&1 Control-Center
Noch offene Fragen? Hier geht es direkt >> zum Hilfebereich von 1&1 <<

 


 

 

 

 

Domainfactory

 

  Serverdaten


Post- EINgangsserver
(IMAP, ggf. POP)
Post- AUSgangsserver
(SMTP)
Server-
bezeichnung
sslin.df.eu
sslout.df.eu
SSL- Ports
(nach Möglichkeit bevorzugen)
993
465
Alternative Ports
(TLS/STARTTLS)
143  587
Authentifizierung? aktivieren
Benutzername Vollständige E-Mailadresse verwenden
Passwort
Noch offene Fragen? Hier geht es direkt >> zum Hilfebereich von Domainfactory <<

 


 

 

 

 

GMX.de

 

  Serverdaten


Post- EINgangsserver
(IMAP, ggf. POP)
Post- AUSgangsserver
(SMTP)
Server-
bezeichnung
imap.gmx.net
mail.gmx.net
SSL- Ports
(nach Möglichkeit bevorzugen)
993
465
Alternative Ports
(TLS/STARTTLS)
143  587
Authentifizierung?
Benutzername Vollständige E-Mailadresse verwenden
Passwort
POP3/IMAP müssen ggf. zuvor in den GMX-Einstellungen aktiviert werden!
Noch offene Fragen? Hier geht es direkt >> zum Hilfebereich von GMX <<

 


 

 

 

 

Gmail

 

  Serverdaten


Post- EINgangsserver
(IMAP, ggf. POP)
Post- AUSgangsserver
(SMTP)
Server-
bezeichnung
imap.gmail.com
smtp.gmail.com
SSL- Ports
(nach Möglichkeit bevorzugen)
993
465
Alternative Ports
(TLS/STARTTLS)
143  587
Authentifizierung? aktivieren
Benutzername Vollständige E-Mailadresse verwenden 
Passwort Das Gmail Passwort
Zuvor die IMAP-Verbindung via "Alle Einstellungen aufrufen" -> "Weiterleitung & POP/IMAP" aktivieren!
Noch offene Fragen? Hier geht es direkt >> zum Hilfebereich von Gmail <<

 


 

 

 

 

T-Online

 

  Serverdaten


Post- EINgangsserver
(IMAP, ggf. POP)
Post- AUSgangsserver
(SMTP)
Server-
bezeichnung

secureimap.t-online.de

(securepop.t-online.de)

securesmtp.t-online.de
SSL- Ports
(nach Möglichkeit bevorzugen)

993

(995)

465
Alternative Ports
(TLS/STARTTLS)
143  587
Authentifizierung?
Benutzername Vollständige E-Mailadresse verwenden 
Passwort Gefordert wird das "Passwort für E-Mail-Programme", welches zunächst als gesondertes Passwort im E-Mail Center eingerichtet werden muss.

Über IMAP abgerufene E-Mails im Posteingang, werden durch die Telekomserver standardmäßig nach 90 Tagen gelöscht. Durch die Synchronisierung via IMAP, betrifft dies dann auch den Posteingang deines E-Mailprogramms!
Soll dies verhindert werden, kann die Speicherdauer für den Posteingang, im T-Online E-Mail Center, auf "nie löschen" eingestellt werden.    

Noch offene Fragen? Hier geht es direkt >> zum Hilfebereich von T-Online <<

 


 

 

 

 

Web.de

 

  Serverdaten


Post- EINgangsserver
(IMAP, ggf. POP)
Post- AUSgangsserver
(SMTP)
Server-
bezeichnung

imap.web.de

(pop3.web.de)

smtp.web.de
SSL- Ports
(nach Möglichkeit bevorzugen)

993

(995)

Alternative Ports
(TLS/STARTTLS)
143  587
Authentifizierung? aktivieren
Benutzername Linksstehenden Teil der E-Mailadresse, bis zum @
Passwort Das Login Passwort für Web.de
Falls noch nicht geschehen, muss zuvor einmalig, der Abruf via POP3/IMAP in den Postfach-Einstellungen aktiviert werden!
Noch offene Fragen? Hier geht es direkt >> zum Hilfebereich von Web.de <<

 


 

Da die Servereinstellungen im Fall von domaineigenen Mailservern (E-Mailadressen, die zu einer Website gehören), sehr unterschiedlich sein können, bzw. die Servernamen direkt an die Domainadresse gebunden sind, führt dieser Artikel jene Serverinformationen nicht auf.

 

Flying Pegasus EDV wird dich sehr gerne bei der Einrichtung, auch dieser domainspezifischen E-Mailserver, unterstützen. Ebenfalls für allgemeine Anfragen zu E-Mailprogrammen o.ä., kannst du dich gerne, über unsere Kontaktseite, oder unser Support Center, an uns wenden. 

 


 

 

 

Autor: Daniel Kaufhold

Jeder hat doch heutzutage mindestens bei 2-3 Anbietern ein (kostenloses) E-Mailkonto. Je mehr Konten man hat, umso angenehmer ist die Verwaltung von E-Mails, über ein zentrales Programm wie Thunderbird oder Outlook. Dies spart Zeit und ist obendrein sehr viel komfortabler, als sich bei jeder E-Mailadresse separat im Browser anzumelden.

Einige Servernamen oder Portnummern kennen routinierte Benutzer sicherlich auswendig, aber immer wieder muss man die Hilfeseiten von verschiedenen Anbietern durchstöbern. Und die benötigten Informationen finden sich bei jedem E-Mailhoster an anderer Stelle, wodurch ein so simpler Vorgang, schnell mal mehr Zeit in Anspruch nimmt, als nötig.

Mit diesem Artikel möchte ich daher eine zentrale Anlaufstelle, zum schnellen auffinden der Serverinformationen von unterschiedlichen E-Mailprovidern zur Verfügung stellen.

 

 


 

 

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